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Häufige Fragen

Häufige Fragen haben wir hier aufgeführt. Sollten Sie eine Frage vermissen, die hier unbedingt noch hier sollte, schreiben Sie uns. Wir freuen uns auf Ihren Vorschlag.

Woran erkenne ich, dass mein Tier Flöhe hat?

Der Flohbiss erzeugt beim Haustier Juckreizungen – so, wie ein Mückenstich beim Menschen. Verstärktes Kratzen oder Benagen einzelner Körperstellen kann die Folge sein. Flöhe hinterlassen Flohkot im Fell des Tieres: Fallen kleine schwarze Krümel aus dem Fell des Tieres, wenn es gebürstet oder gestreichelt wird, könnte es Flohkot sein. Um sicher zu gehen, wischt man sie mit einem feuchten Küchenpapier auf. Da der Flohkot aus verdautem Blut besteht, verfärben sich die schwarzen Krümel nach kurzer Zeit rostrot und man kann sie von normalem Schmutz unterscheiden. Manche Katzen und Hunde sind allergisch gegen Flohbisse und reagieren auf einige wenige Bisse schon mit Juckreiz am ganzen Körper. Das kann zu massiven Hautentzündungen und Haarausfall führen. In diesem Fall sollte man unbedingt einen Tierarzt aufsuchen.

Eine Zecke zügig und richtig entfernen

BTK Berlin) Tierhalter sollten nach jedem Spaziergang oder Aufenthalt im Grünen ihren Hund oder ihre Katze auf Zecken untersuchen und diese baldmöglichst entfernen, um gefährlichen
Krankheiten wie Borreliose oder Anaplasmose vorzubeugen, rät die Bundestierärztekammer. „Fassen Sie die Zecke mit Hilfe einer Pinzette oder Zeckenzange zwischen Haut und Zeckenkopf fest und ziehen Sie sie vorsichtig, aber zielstrebig, möglichst gerade heraus“, erklärt Prof. Dr. Theo Mantel, Präsident der Bundestierärztekammer. „Von der Zecke sollte kein Teil in der Haut verbleiben – z.B. der Kopf, da sich sonst an dieser Stelle eine Entzündung bilden kann. Wichtig ist die Zecke so dicht auf der Haut wie möglich zu fassen und dann herauszuziehen, ohne sie zu quetschen. Wenn Sie die Zecke nicht selbst entfernen möchten oder eine Zeckenbissstelle auffällig erscheint, z.B. eine Rötung oder Schwellung erkennbar ist, stellen Sie das Tier in Ihrer Tierarztpraxis vor“ empfiehlt Mantel.

Beim Entfernen einer Zecke darf kein Nagellack, Öl oder Ähnliches auf die Zecke geträufelt werden. Das begünstigt die Übertragung von Krankheitserregern, denn die Zecke entleert in Panik ihren Mageninhalt in die Wunde. Dadurch gelangen die Erreger in die Blutbahn. Lassen Sie sich das Entfernen einer Zecke von Ihrer Tierärztin oder Ihrem Tierarzt zeigen. Die Pressemitteilung steht für Sie zum Download zur Verfügung unter www.bundestieraerztekammer.de

Wie Antibiotika wirken und was Sie bei der Verabreichung an Ihr Tier beachten sollten

Antibiotika sind Arzneimittel, die zur Behandlung von Infektionen mit Bakterien eingesetzt werden. Sie helfen gegen zahlreiche Erkrankungen und sind oft sogar lebensrettend. Aber sie sind kein Allheilmittel. Deshalb ist ihr Einsatz nicht in jedem Fall sinnvoll. Antibiotika werden für unsere Haustiere extra hergestellt und zugelassen. Ihr Einsatz darf nur nach tierärztlicher Verschreibung und Anweisung erfolgen. Keinesfalls sollten Tierhalter einem erkrankten Tier zu Hause vorhandene Medikamente für Menschen verabreichen.

Wie wirken Antibiotika?

Antibiotika helfen dem Abwehrsystem des Körpers dabei, krankmachende Bakterien zu bekämpfen. Wenn Bakterien in den Körper eingedrungen sind und sich vermehren, können sie Entzündungen auslösen und Organe schädigen wie bei einer Lungenentzündung. Einige Antibiotika töten Bakterien direkt ab, andere hindern sie daran, sich zu vermehren.

Sind Nebenwirkungen zu erwarten?

Wenn ein Antibiotikum verordnet wird, bekommen Sie ein sicheres, für diese Tierart umfangreich geprüftes Medikament. Sollte z. B. für Ihren Nager oder Exot kein Medikament speziell zugelassen sein, wird Ihre Tierärztin oder Ihr Tierarzt ein für diese Tierart sicheres und verträgliches Antibiotikum auswählen.

Dennoch kann es bei der Verabreichung von Antibiotika in sehr seltenen Fällen zu Nebenwirkungen wie Durchfall, Erbrechen oder allergische Reaktionen kommen. Beim Auftreten solcher Nebenwirkungen setzen Sie das Antibiotikum bitte nicht einfach ab, sondern kontaktieren Sie umgehend Ihre Tierarztpraxis. Für den Heilungserfolg ist es sehr wichtig, dass Antibiotika ohne Unterbrechung und lange genug eingenommen werden. Ihre Tierärztin/Ihr Tierarzt wird eine verträglichere Alternative wählen.

Was sind Antibiotika-Resistenzen?

Von den Bakterien, die sich bei einer Infektion im Körper massenhaft vermehren, sind immer einige weniger empfindlich für Antibiotika als andere. Wenn dann ein Antibiotikum eingesetzt wird, sterben die empfindlichsten Bakterien zuerst, die widerstandsfähigsten („resistenten“) überleben am längsten und geben ihre Eigenschaften zum Überleben an ihre Nachkommen weiter. Wird ein Antibiotikum zu früh abgesetzt oder zu niedrig dosiert, überleben noch mehr Bakterien, die diese Erbinformation weitergeben können, sodass immer mehr Krankheitserreger unempfindlich gegen Antibiotika werden und diese deshalb nicht mehr wirken können.

Ihre Tierärztin/Ihr Tierarzt wählt ein Antibiotikum verantwortungsvoll aus und legt die richtige Dosis fest. Bitte führen sie die Behandlung Ihres Tieres genau nach den Anweisungen durch und setzen Sie das Antibiotikum nicht einfach ab! Auch dann nicht, wenn Sie glauben, dass es dem Tier schon vor dem festgelegten Behandlungsende besser geht und es das Medikament Ihrer Ansicht nach nicht mehr braucht. Aus den erläuterten Gründen müssen Antibiotika immer ausreichend hoch dosiert und lange genug gegeben werden. Sprechen Sie deshalb bitte auch beim Auftreten von Nebenwirkungen zuerst mit Ihrer Tierärztin/Ihrem Tierarzt.

Was Sie wissen müssen, bevor Sie Ihrem Tier Antibiotika geben

Antibiotika helfen dem Abwehrsystem des Körpers dabei, krankmachende Bakterien zu bekämpfen. Wenn Bakterien in den Körper eingedrungen sind und sich vermehren, können sie Entzündungen auslösen und Organe schädigen wie bei einer Lungenentzündung. Einige Antibiotika töten Bakterien direkt ab, andere hindern sie daran, sich zu vermehren.

„Verwaiste“ Jungvögel bitte nicht aufnehmen

Jedes Jahr zur Brutzeit häufen sich Fundmeldungen über scheinbar hilflose Jungvögel und andere Tierkinder, die aus dem Nest gefallen sind. Man sollte solche Tiere auf keinen Fall gleich aufnehmen, sondern sie an Ort und Stelle belassen.

Jedes Jahr zur Brutzeit häufen sich Fundmeldungen über scheinbar hilflose Jungvögel und andere Tierkinder, die aus dem Nest gefallen sind und von unzureichend informierten Spaziergängern mitgenommen werden. Dabei gilt: Wer auf einen einsam und hilflos wirkenden Jungvogel trifft sollte das Tier auf keinen Fall gleich aufnehmen, sondern es an Ort und Stelle belassen.

Der Schein trügt häufig, denn die Jungen vieler Vogelarten verlassen ihr Nest bereits, bevor ihr Gefieder vollständig ausgebildet ist. Wichtig ist, dass der Finder eines „aus dem Nest gefallenen“ Jungvogels besonnen die Situation beurteilt und sich möglichst fachkundigen Rat einholt, bevor er handelt. Meist handelt es sich nicht um Waisen, sondern um fast flugfähige Jungvögel mit relativ vollständigem Gefieder, die durch Bettelrufe noch mit ihren Eltern in Verbindung stehen. Sobald der Mensch sich entfernt, können sich die Eltern wieder um ihre Kinder kümmern.

Mehr Infos finden Sie hier auf der Seite des NABU